16.09.2011, 11:12 Uhr | dapd
Die Umweltorganisation Greenpeace hat auf der Automesse IAA in Frankfurt am Main ihren Protest gegen Volkswagen fortgesetzt. An der Halle, in der sich Europas größter Autohersteller präsentiert, entrollten Aktivisten am Donnerstag ein Plakat mit der Aufschrift "Not up! to date". Damit wurde auf den auf der IAA neu vorgestellten Kleinwagen Up angespielt. Darunter stand "Klimazerstörung made in Germany".
In der vergangenen Woche hatte Greenpeace ein Transparent mit der Aufschrift "Climate Change made in Germany" (Klimawandel hergestellt in Deutschland) an der Fassade eines VW-Gebäudes in Wolfsburg entrollt. Am Wochenende wurde mit symbolischen Aktionen bei VW-Händlern eine klimafreundlichere Modellpolitik verlangt.
Greenpeace moniert, das am häufigsten von VW verkaufte Auto, der Golf 1,4 Liter Benziner, sei mit einem CO2-Ausstoß von 149 Gramm je Kilometer zugleich der klimaschädlichste Golftyp. Für klimafreundlichere Modelle fordere VW mehr Geld. Der Autohersteller hatte die Kampagne als "völlig unberechtigt" bezeichnet.
dapd
Hauptsache, satte Gewinne! schrieb:
am 15. September 2011 um 18:43:30
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VW contra Klima
Liebe Greenpeace-Leute bleibt dran. Es geht nicht an, dass vorhandene Technologien und Entwicklungen, die den
Schadstoffausstoß vermindern, nicht umgesetzt werden, nur weil dies zunächst die Gewinne der Autohersteller mindert. Wann blickt man bei Gewinn- und Renditerechnungen endlich über den Tellerrand (bzw. das eigene Unternehmen) hinaus und berücksichtigt, was das Produkt an wirklichen Kosten verursacht?
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