01.12.2010, 09:26 Uhr | DAPD
Wiesbaden (dapd-hes). Sozialminister Stefan Grüttner wendet sich gegen die Benachteiligung von HIV-Infizierten am Arbeitsplatz. "Aus Angst vor Diskriminierungen und dem Verlust des Arbeitsplatzes wagen es viele nicht, sich im Betrieb oder im sozialen Umfeld als HIV-Positiver erkennen zu geben", sagte der CDU-Politiker am Dienstag in Wiesbaden. Der dadurch entstehende psychische Druck beeinträchtige die Lebensqualität und die Gesundheit der Infizierten oft erheblich, sagte Grüttner anlässlich des Welt-Aids-Tags am Mittwoch (1. Dezember).
Wegen des medizinischen Fortschritts bei den antiretroviralen Therapien könnten die meisten HIV-Infizierten einer geregelten Arbeit nachgehen. Grüttner betonte, sie seien genau so leistungsfähig wie ihre nicht-infizierten Kollegen. Angst und mangelnde Aufklärung, speziell was das Risiko einer Ansteckung angehe, verhinderten aber oft eine Gleichstellung der HIV-Positiven. Dabei sei eine Ansteckung im täglichen Umgang laut Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung gar nicht möglich, sagte Grüttner. In Deutschland seien der "Kern des Problems" nicht mehr die medizinischen Aspekte einer HIV-Infektion, "sondern die sozialen Folgen der Infektion und die gesellschaftliche Ausgrenzung der Betroffenen".
Der Sozialminister lobte die Arbeit der neun hessischen Aids-Hilfen. Sie trügen viel zur Aufklärung der Öffentlichkeit bei und nähmen anonyme Aids-Tests vor. Die Landesregierung unterstütze sie daher mit rund 460.000 Euro im Jahr.
DAPD
Acht Flaschen 2007er San Martino plus Dekanter jetzt für nur 49,- € statt 78,10 €. von Hawesko
24,6 cm Tablet-PC mit Android 4.0, 1 GHz Prozessor inkl. Ledertasche für nur 229,- €. bei euronics
Nie wieder offline - endlos surfen & simsen. Nummer mitnehmen und 25,- € sichern. von congstar.de