13.07.2011, 17:10 Uhr | dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH
Halle/Nürnberg (dpa/lby) - Auf der Suche nach einem Ersatzspielort für das Pokal-Erstrundenduell gegen Eintracht Frankfurt hat sich Fußball-Viertligist Hallescher FC die nächste Absage eingehandelt. Nachdem der Club am Mittwochvormittag noch bekanntgab, dass das Pokalspiel am 30. Juli im Nürnberger easy-credit-Stadion ausgetragen wird, kam am Nachmittag das überraschende Dementi. Die Stadt Nürnberg verweigerte wegen einer gleichzeitig stattfindenden Großveranstaltung aus Sicherheitsbedenken die Genehmigung, wie Halles Präsident Michael Schädlich der Nachrichtenagentur dpa bestätigte. Die Stadion-Betreibergesellschaft sei bei ihrer Zusage aber von einem positiven Votum der Stadt ausgegangen.
"Jetzt fangen wir wieder an, an allen Ecken und Enden zu verhandeln. Aber ich kann nicht sagen, wohin die Reise geht", sagte Schädlich. Zunächst sollte das Spiel im Dessauer Paul-Greifzu-Stadion angepfiffen werden. Aber aus Sicherheitsgründen hatte auch die Stadt Dessau-Roßlau am vergangenen Mittwoch nach einer Krisensitzung die Partie abgesagt. Die Spielverlegung war notwendig geworden, da Halles Kurt-Wabbel-Stadion derzeit umgebaut wird. Auf der Suche nach einem Ersatzspielort kontaktierten die Hallenser deutschlandweit bisher insgesamt elf Stadionbetreiber.
Quelle: dpa
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