27.01.2012, 12:48 Uhr | dapd
Die Halloren Schokoladenfabrik AG in Halle befindet sich weiter auf Wachstumskurs. Das Unternehmen verzeichnet für das Geschäftsjahr 2011 nach eigenen Angaben einen Rekordumsatz. Der vorläufige Konzernnettoumsatz stieg auf Jahressicht um rund 13 Prozent auf knapp 70 Millionen Euro, wie das börsennotierte Unternehmen am Freitag in Halle mitteilte. Damit liege das Wachstum im sechsten Jahr in Folge im zweistelligen Bereich.
Die sehr gute Umsatzentwicklung erstrecke sich über die gesamte Sortimentsbreite und werde von allen Geschäftsbereichen getragen, sagte der Vorstandsvorsitzende Klaus Lellé. Die Geschäftszahlen zum abgelaufenen Jahr will das Unternehmen am 30. März vorstellen.
Einen deutlichen Zuwachs verzeichnete die Schokoladenfabrik auch im Export. Die Ausfuhren seien gegenüber 2010 erneut um 15 Prozent gestiegen und machten rund ein Viertel des Gesamtumsatzes aus. Das Unternehmen exportiere vorwiegend ins europäische Ausland und nach Nordamerika.
Im November 2011 hatte Halloren die niederländische Firma Steenland Chocolate in Gouda gekauft. In den vergangenen Jahren hatte das 1804 in Halle gegründete Unternehmen Halloren bereits die Confiserie Dreher, die Confiserie Chocolaterie Weibler in Cremlingen und die Delitzscher Schokoladenfabrik übernommen.
Halloren ist nach eigenen Angaben Deutschlands älteste Schokoladenfabrik. Die Firmengruppe beschäftigt 530 Mitarbeiter, darunter 47 Lehrlinge. 1997 waren es 65 Mitarbeiter. Zum Sortiment zählen mehr als 180 Schokoladenprodukte.
dapd
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