22.02.2012, 14:47 Uhr | dapd
Hochtief zieht laut NDR einige Mitarbeiter von Elbphilharmonie ab (Quelle: dpa)
Der Baukonzern Hochtief hat nach Informationen von NDR Info rund ein Drittel seiner Projektmitarbeiter von der Baustelle der Elbphilharmonie in Hamburg abgezogen. Den Recherchen zufolge handelt es sich um 40 bis 50 Mitarbeiter, viele davon offenbar Ingenieure. Ein Hochtief-Sprecher schrieb dazu auf Anfrage: "Weil der Bauablauf der Elbphilharmonie wegen zahlreicher Änderungen, ungelöster Fragen und fehlender Entscheidungen an einigen Stellen gestört ist, haben wir zahlreiche Projektmitarbeiter mit anderen Aufgaben betraut." Allerdings werde das Unternehmen dafür sorgen, dass qualifizierter Ersatz zur Verfügung stehe, sobald die Arbeiten wieder aufgenommen werden.
Von den Problemen seien auch Partnerunternehmen von Hochtief betroffen, so der Sprecher weiter. Der Konzern versuche jedoch, den Schaden so gering wie möglich zu halten. Ob der Abzug von Mitarbeitern darauf hindeutet, dass Hochtief mit einem längeren Baustopp rechnet, wollte das Unternehmen nicht kommentieren.
Die Bauarbeiten am Dach der Elbphilharmonie ruhen bereits seit November 2011, weil die Stadt Hamburg als Bauherrin und der Hochtief-Konzern über die Sicherheit des Daches sowie Verzögerungen und Mehrkosten streiten.
dapd
MTK schrieb:
am 22. Februar 2012 um 18:02:41
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Bauen
Typisch, wenn es ums Bauen mit dem Staat geht. Angebote lauten auf eine Minimalausstattung, die dem Bauherren ( Beamte) anschließend
ncht mehr ausreichen. Dann wird geändert auf Teufel komm heraus. Die Kosten steigen natürlich exorbitant. Aber es sind ja nur Peanuts an Steuergeldern. Dafür dürfen anschließend die Politiker bei Konzerten kostenfrei in der ersten Reihe sitzen.
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Geb. Stuttgarter schrieb:
am 22. Februar 2012 um 17:50:11
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@Eyy Snoopy
Richtig. Nur schlimmer: S21 ist ja noch nicht einmal komplett planfestgestellt, geschweige denn durchkalkuliert, geschweige denn
technisch realisierbar, was z.B. Tunnel unter Daimler oder Signaltech. angeht. Außerdem wurde nur darüber abgestimmt, ob das Land B-W aus der Fin. aussteigen soll. Diese ganze VA war so "dackelhaft" formuliert, weil keinerlei Optionen über Projektdetails zur Verhinderung des "Schlimmsten" geäußert werden konnten. Und, Ihr könnt Eure E-F noch stoppen, wi
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Steuerzahler schrieb:
am 22. Februar 2012 um 17:43:25
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ElbvielHarmonie
Geplante Kosten: 180 Mio. bei 62.000 m², macht 2.900 €/m² Dafür bekommt man in Hamburg in der Hafencity gerade einmal
einen Stellplatz oder einen Quadratmeter Bürogebäude. Die Musiker tingeln durch Norddeutschland und falls jemand mal ein Haus gebaut haben sollte, weiß, das erst geplant und dann gebaut wird, sofern die Finanzierung steht. Ich würde es, wie den Reichtstag verpacken und als Kunstwerk mit dem Titel "Viel Harmonie" verkaufen.
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