15.09.2011, 12:37 Uhr | dapd
Mieter und Hausbesitzer können dem Softwarekonzern Microsoft noch bis zum 30. September vorab verbieten, ein Bild ihres Heims im Internet-Dienst Bing Maps Streetside zu veröffentlichen. Auf der Seite des Unternehmens gebe es dazu ein Formular, das ausgefüllt an das Landesamt für Datenschutzaufsicht Bayern gesendet werden müsse, teilte der Landesdatenschutzbeauftragte Reinhard Dankert am Donnerstag in Schwerin mit.
Microsoft schickt seit Mai Kameraautos durch Städte und Regionen, um Straßenzüge abzufotografieren und die Bilder später im Internet zu veröffentlichen. Internetnutzer können so virtuell Orte bereisen, die sie nie zuvor besucht haben. In Mecklenburg-Vorpommern fanden laut Microsoft bislang noch keine Kamerafahrten statt.
Bundesweit legten schon rund 40.000 Menschen Widerspruch ein, gegen den ähnlichen Dienst Google Street View waren es 240.000. Auch nach der Veröffentlichung können Widersprüche eingelegt werden.
(Das Widerspruchsformular: http://url.dapd.de/U6BknU)
(Fahrplan der Kamerafahrten: http://url.dapd.de/nkmD1g)
(Der Dienst Bing Maps: http://www.bing.com/maps)
dapd
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