08.02.2012, 14:56 Uhr | dapd
Der Haussperling ist der häufigste Wintervogel in Mecklenburg-Vorpommerns Gärten und Parks. Bei der vom Naturschutzbund NABU organisierten Vogelbeobachtungsaktion "Stunde der Wintervögel" wurde er Anfang Januar etwa 8.600 Mal gezählt, wie ein NABU-Sprecher am Mittwoch in Schwerin mitteilte. Dahinter kommt der Feldsperling, der etwa 3.950 Mal gesichtet wurde. Auf den Plätzen drei bis fünf folgten Kohlmeise, Grünfink und Blaumeise.
An der Wintervogelzählung beteiligten sich den Angaben zufolge landesweit 1.224 Menschen. Sie erfassten insgesamt mehr als 35.000 Vögel.
Auch in Mecklenburg-Vorpommern nahm die Zahl der registrierten Amseln deutlich ab. Kamen sie im Vorjahr noch fast überall vor, wurden sie jetzt nur in etwa 84 Prozent der Gärten beobachtet. Anders als in den südlichen Bundesländern steht das nach Angaben des NABU-Experten aber nicht im Zusammenhang mit dem Usutu-Virus.
Häufiger gesehen wurden Rabenvorgelarten: Elster, Saatkrähe, Nebelkrähe und Rabenkrähe schafften es in die "Top Ten" der Beobachtungsliste.
Anfang vergangenen Jahres hatten in Mecklenburg-Vorpommern mehr als 2.100 Menschen an der Zählung teilgenommen. Sie meldeten damals etwa 70.000 Vögel. Dabei waren auch die Haus- und Feldsperlinge die am meisten beobachteten Vögel, gefolgt von Kohlmeise, Grünfink und Amsel. Dass sich in diesem Jahr weniger Menschen an der Zählaktion beteiligt hatten, führte der NABU-Sprecher auf das nasskalte Wetter zum Jahresanfang zurück.
dapd
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