23.02.2011, 15:18 Uhr | dapd
München (dapd-bay). Die Studiengebühren in Bayern haben sich aus Sicht von Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch (FDP) positiv auf die Studienbedingungen ausgewirkt. Zwischen 2007 und 2009 wurden an den Hochschulen im Freistaat die Studienbedingungen mit mehr als 330 Millionen Euro verbessert, wie die Staatskanzlei am Mittwoch in München unter Berufung auf eine Studie erklärte. Es gebe keinerlei Hinweise für negative Auswirkungen der Beiträge auf die Zahl der Studenten im Freistaat oder deren Sozialstruktur.
Auch nach der Einführung der Beiträge im Sommersemester 2007 hätten sich die Zahl der Studienanfänger und die Zahl der aus anderen Bundesländern nach Bayern zugewanderten Studenten kontinuierlich erhöht, hieß es. Nach ihrer sozialen Herkunft sei es zu keinen deutlichen Veränderungen gekommen.
Das geht aus einer vom Wissenschaftsministerium in Auftrag gegebenen Studie des Bayerischen Staatsinstituts für Hochschulforschung und Hochschulplanung hervor, die Heubisch am Mittwoch im Kabinett vorstellte. Der Minister sagte: "Besonders freue ich mich darüber, dass die Studienbeiträge junge Menschen mit sozial schwächerer Herkunft nicht vom Studium abhalten."
dapd
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