18.01.2011, 15:15 Uhr | DAPD
Stuttgart (dapd-bwb). Die staatlichen und privaten Hochschulen in Baden-Württemberg geben mehr Geld aus. Im Jahr 2009 hätten die Hochschulen rund drei Milliarden Euro ausgegeben, knapp zwölf Prozent mehr als im Jahr zuvor, teilte das Statistische Landesamt am Dienstag in Stuttgart mit. Allerdings seien Vergleiche zu den Vorjahren nur eingeschränkt möglich, da die ehemaligen Berufsakademien in der "Dualen Hochschule Baden-Württemberg" aufgegangen seien, die zu den Staatlichen Fachhochschulen zähle.
Die laufenden Ausgaben der Hochschulen hätten im Jahr 2009 bei insgesamt rund 2,6 Milliarden Euro gelegen, erklärten die Statistiker. Die Personalausgaben hätten daran mit rund 1,9 Milliarden Euro den größten Anteil. Die Investitionsausgaben hätten sich auf knapp 404 Millionen Euro summiert.
Zugleich hätten die Hochschulen insgesamt 955 Millionen Euro eingenommen, gut drei Prozent mehr als im Vorjahr. Im Vergleich zu den Vorjahren sei der Anstieg jedoch wesentlich geringer ausgefallen. So seien die Beiträge der Studierenden gegenüber 2008 um elf Prozent gesunken.
Den größten Einnahmeposten bildeten mit 65 Prozent aller Einnahmen die Drittmittel. Im Jahr 2009 seien 620 Millionen Euro Drittmittel eingeworben worden, darunter allein fast 567 Millionen Euro von den neun Universitäten des Landes.
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