17.01.2011, 09:02 Uhr | DAPD
Frankfurt/Main (dapd-hes). Das Hochwasser des Mains in Frankfurt ist in der Nacht zu Montag weiter gesunken. Am Morgen wurde ein Pegel von 4,56 Meter gemessen, wie ein Sprecher der Feuerwehr auf dapd-Anfrage sagte. Der Mainpegel lag damit unterhalb der höchsten Meldestufe 3. Am Sonntagabend waren es noch 4,60 Meter gewesen.
Experten prognostizieren jedoch einen zweiten Hochwasserscheitel. "Wir gehen davon aus, dass die nächste Hochwasserwelle in der Nacht zu Dienstag bei uns ankommt", erläuterte der Feuerwehrsprecher. Wie hoch das Wasser steigen werde, sei jedoch noch nicht absehbar. "Wir haben aber volles Vertrauen in unsere Barrieren", ergänzte der Sprecher.
Probleme bereiteten der Frankfurter Feuerwehr am Sonntag hingegen zahlreiche Schaulustige. "Viele sind auf den künstlichen Dämmen herumgelaufen, teilweise sogar mit Fahrrädern", berichtete der Sprecher. Die von der Feuerwehr zur Hilfe gerufene Polizei sperrte die Hochwasserbarrieren mit Gittern ab.
Auch an der Lahn in Mittelhessen sanken am Montag die Pegel. An den meisten Messstellen erreichte der Fluss nur noch Werte unterhalb der Meldestufe 1. Lediglich bei Gießen und Leun galt mit 5,69 Meter beziehungsweise 5,43 Meter noch die Meldestufe 1.
Weiterhin angespannt war die Hochwassersituation in Nordhessen an der Werra. An der Messstation Heldra galt am Morgen bei einem Pegel von 4,62 Meter noch immer die höchste Hochwassermeldestufe.
DAPD
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