10.01.2011, 17:33 Uhr | DAPD
München (dapd-bay). Die Hochwasser-Situation an den Flüssen in Nordbayern bleibt angespannt. Für den Main werden weiterhin steigende Pegel vorausgesagt, wie eine Sprecherin des Hochwassernachrichtendienstes am Montag sagte. In Würzburg werde der Scheitel des Hochwassers in der Nacht zum Dienstag erwartet. Bereits im Lauf des Montags sollte in Würzburg die zweithöchste Meldestufe drei erreicht werden. Dabei drohten die Überflutung von Gebäuden, Kellern und Straßen.
In Schweinfurt könnte in der Nacht zum Dienstag mit dem Scheitel die Meldestufe vier knapp erreicht werden. Währenddessen sinken an den Main-Zuflüssen die Wasserstände oder stagnieren auf hohem Niveau. Am Montagvormittag zeigte der Pegel in Würzburg einen Wasserstand von fünf Metern. Der Hochwassernachrichtendienst rechnet bis Dienstagvormittag mit einem Ansteigen auf 5,55 bis 5,90 Metern. Ab sechs Metern werde die höchste Meldestufe vier erreicht.
An der Fränkischen Saale bei Wolfsmünster wurde die Meldestufe vier bereits überschritten, der Wasserstand sinkt allerdings. Auch im Donaugebiet traten an der Altmühl und der Wörnitz verbreitet Überschwemmungen der Meldestufen zwei und drei auf.
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