06.09.2011, 08:55 Uhr | dapd
Der müde Wahlkampf war nach Ansicht des Linke-Spitzenkandidaten Helmut Holter maßgeblicher Grund für die historisch niedrige Wahlbeteiligung von 51,4 Prozent bei der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern. Eine Politik des Stillstandes von SPD und CDU und deren Wahlkampf, der die Menschen nicht angesprochen habe, hätten dazu geführt, dass die Bürger nicht wählen gegangen seien, sagte Holter am Montag in Schwerin.
SPD und CDU hätten sich gegenseitig nie weh getan - nur er habe stets versucht zu polarisieren, betonte der Fraktionschef. Ministerpräsident Erwin Sellering (SPD) wies Spekulationen über die Ursachen der geringen Wahlbeteiligung zurück: Derartige Analysen seien ein Fall für professionelle Wahlforscher.
dapd
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