31.01.2012, 17:27 Uhr | dapd
Das Baumarktunternehmen Hornbach will in den nächsten Jahren neue Standorte in Ostdeutschland eröffnen. Derzeit würden einige Regionen in Thüringen und Sachsen analysiert, sagte der Expansionsleiter der Hornbach-Baumarkt-AG, Andreas Klinke, am Dienstag in Dresden. Ziel sei es, in drei bis vier Jahren bis zu vier neue Märkte zu eröffnen. Ein neuer Baumarkt werde in Rostock entstehen, weitere Standorte in Sachsen und Thüringen seien möglich.
Durch die Neueröffnungen könnten insgesamt etwa 400 neue Arbeitsplätze entstehen, hieß es. Das Unternehmen feiert in diesem Geschäftsjahr sein 20-jähriges Bestehen in Ostdeutschland. Den ersten Markt in den neuen Bundesländern hatte Hornbach 1991 in Dresden eröffnet.
Im Gegensatz zu einigen Konkurrenten habe Hornbach nach der Wende "sofort große, moderne Märkte" gebaut, sagte Personal- und Marketingvorstand Jürgen Schröcker. Das Verschwinden einiger Konkurrenten habe gezeigt, dass dies der richtige Weg gewesen sei. Im vergangenen Jahr wurde der erste ostdeutsche Markt in Dresden-Kaditz für etwa sieben Millionen Euro rundum erneuert.
Derzeit gibt es 16 Hornbach-Baumärkte in den neuen Bundesländern und Berlin mit etwa 1.500 Beschäftigten. Nach Angaben des Unternehmens absolvierten in den ostdeutschen Hornbach-Märkten bisher 533 Auszubildende ihre Lehre, 352 von ihnen wurden übernommen. Für dieses Jahr würden noch 50 Auszubildende gesucht, sagte Schröcker.
Im Geschäftsjahr 2010/2011 machte die Hornbach-Baumarkt-AG nach eigenen Angaben einen Umsatz von 2,84 Milliarden Euro.
dapd
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