23.02.2012, 12:23 Uhr | dapd
Die Bayerische Metall- und Elektroindustrie hat die Forderung der IG Metall nach 6,5 Prozent mehr Lohn im Tarifstreit als "überzogen" und "nicht nachvollziehbar" zurückgewiesen. Damit würden die Erfolge der Vergangenheit "leichtfertig aufs Spiel" gesetzt, sagte der Hauptgeschäftsführer des Verbands der Bayerischen Metall- und Elektro-Industrie (vbm), Bertram Brossardt, am Donnerstag in München.
Die Lohnvorstellungen der Gewerkschaft passten weder zur aktuellen Lage noch zur kurzfristigen wirtschaftlichen Entwicklung noch zu den mittelfristigen Trends. Brossardt lehnte auch die Forderungen nach einer Pflicht zur unbefristeten Übernahme von Auszubildenden und einer tariflich erweiterten Mitbestimmung beim Einsatz von Zeitarbeitnehmern ab.
dapd
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