23.02.2012, 16:50 Uhr | dapd
Die IG Metall will in der anstehenden Tarifrunde für die 700.000 Beschäftigten in der nordrhein-westfälischen Metall- und Elektroindustrie 6,5 Prozent mehr Lohn und Gehalt durchsetzen. Darauf habe sich die Tarifkommission am Donnerstag verständigt, teilte die Gewerkschaft in Düsseldorf mit. Die Arbeitgeber lehnten das Ansinnen ab.
Die Forderung sei "unvernünftig hoch", erklärte der Präsident und Verhandlungsführer des Verbandes der Metall- und Elektroindustrie NRW, Horst-Werner Maier-Hunke. Wenn sie umgesetzt werde, würde die ohnehin schwächer werdende Konjunktur vollends abgewürgt. Angesichts der Forderung erwartet Maier-Hunke eine "schwierige Tarifrunde 2012".
Die Tarifkommission der IG Metall hatte sich am Donnerstag auf die Forderung von 6,5 Prozent für die Beschäftigten in der Metall- und Elektroindustrie verständigt. Der Vorstand der Gewerkschaft soll am Freitag (24. Februar) abschließend über die Forderung beraten.
Neben mehr Geld will die Gewerkschaft die unbefristete Übernahme von Auszubildenden und Verbesserungen für Leiharbeiter durchsetzen. Erste Gespräche mit den Arbeitgebern dazu waren ergebnislos verlaufen. Die nächste Runde der Tarifverhandlungen soll am 14. März stattfinden.
dapd
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