01.12.2010, 09:31 Uhr | DAPD
Wiesbaden (dapd-hes). Die Zahl der Aids-Toten in Hessen bleibt auf einem relativ niedrigen Niveau. Im Jahr 2009 starben 53 Menschen an den Folgen der Immunschwächekrankheit. Das waren ebenso viele wie im Jahr zuvor, wie das Statistische Landesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte. Unter den Toten sind 40 Männer und 13 Frauen.
Den Angaben zufolge wurden 40 Prozent der Verstorbenen älter als 50 Jahre und 45 Prozent zwischen 40 und 50 Jahre alt. Die Lebenserwartung sei damit im Vergleich zu früheren Jahren deutlich gestiegen. Im Jahr 1989 seien nur knapp 20 Prozent der Aids-Kranken 50 Jahre alt oder älter geworden. Als Gründe dafür nannte das Landesamt eine wesentlich verbesserte antiretrovirale Kombinationstherapie für HIV-Infizierte seit Mitte der 1990er Jahre.
Die Zahl der HIV-Infizierten, die 2009 in hessischen Krankenhäusern stationär behandelt wurden, ging gegenüber dem Vorjahr leicht zurück. 249 Patienten wurden behandelt, 2008 waren es noch 253 Patienten. Knapp ein Drittel davon war älter als 70 Jahre, 46 Prozent waren wischen 40 und 50 Jahre alt.
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