21.02.2011, 12:21 Uhr | dapd
Stuttgart (dapd-bwb). Immer mehr Jugendliche in Baden-Württemberg machen den Führerschein ab 17. Im vergangenen Jahr legten rund 54.000 Jugendliche die Prüfung zum begleiteten Fahren ab, wie das Landesverkehrsministerium am Montag in Stuttgart mitteilte. Das entspreche einem Anstieg von 16 Prozent im Vergleich zu 2009 (rund 46.600). Die Zahl der Fahrprüfungen ab 18 Jahren sei um 16 Prozent zurückgegangen.
Verkehrsministerin Tanja Gönner (CDU) begrüßte, wie verantwortungsbewusst und diszipliniert die Jugendlichen von dieser Möglichkeit Gebrauch machten. In nur 17 Fällen habe die Prüfungsbescheinigung wieder entzogen werden müssen, da gegen die Begleitauflage verstoßen worden war.
"Außerdem hat sich herausgestellt, dass das begleitete Fahren ab 17 einen deutlichen Gewinn für die Verkehrssicherheit der jungen Fahranfänger bringt", sagte Gönner. So habe eine Studie im Auftrag der Bundesanstalt für Straßenwesen gezeigt, dass sich das Unfall- und Deliktrisiko in der Anfangsphase des selbstständigen Fahrens stark verringere: Das Unfallrisiko habe bundesweit um 22 Prozent abgenommen und die Zahl der Verkehrsverstöße um 20 Prozent.
dapd
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