22.02.2012, 11:24 Uhr | dapd
Der Streit um Baumängel am künftigen Tiefwasserhafen JadeWeserPort bei Wilhelmshaven verschärft sich. Die Geschäftsleitung des Hafens drängte die Baufirmen in einem Brief, Fehler an Spundwänden umgehend zu beheben, wie der "Weser-Kurier" berichtete. Geschäftsführer Axel Kluth drohte den Firmen "erhebliche Schadenersatzforderungen" an. Er verlangte eine Sieben-Tage-Woche und 24-stündigen Einsatz, um die Schäden rechtzeitig zu reparieren. Bis heute sei keiner der Mängel an den Spundwänden behoben worden.
Anfang des Monats hatten die Baufirmen dagegen mitgeteilt, es seien bereits Teile der Wände saniert worden. Bei dem Streit geht es um Fehler an Verbindungsteilen von Spundwänden des 1.725 Meter langen Kais, an dem ab August Containerschiffe anlegen sollen.
Niedersachsens Wirtschaftsminister Jörg Bode (FDP) hält die für August geplante Inbetriebnahme des Tiefwasserhafens JadeWeserPort in Wilhelmshaven trotz der Berichte über Baumängel für nicht gefährdet. "Wir gehen davon aus, dass der 5. August weiter im Kalender stehen kann und wir dort eine große Eröffnungsfeier haben werden", sagte Bode am Mittwoch am Rande der Plenardebatte in Hannover.
dapd
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