19.09.2011, 13:16 Uhr | dapd
Der Bayerische Jagdverband hat sich für den Schutz des Rothirschs ausgesprochen. Die letzte frei lebende Großwildart dürfe bei "aller Konfliktträchtigkeit mit land- und forstwirtschaftlichen Zielsetzungen niemals nur als Schädling angesehen werden", sagte Verbandspräsident Jürgen Vocke am Montag in Feldkirchen. "Vielmehr sollten wir auf dieses prachtvolle Stück heimischer Natur gemeinsam stolz sein und auch gemeinsam nach Möglichkeiten suchen, wie die menschliche Nutzung der Landschaft mit den Ansprüchen des Rotwildes in Einklang zu bringen ist."
In Bayern leben den Angaben noch 30.000 der bis zu 1,50 Meter großen Tiere, die sich in nur zehn ausgewiesenen Gebieten aufhalten dürfen. Außerhalb dieser Rotwild-Bewirtschaftungsbezirke sollen die Tiere einer Verordnung zufolge abgeschossen werden.
dapd
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