07.02.2012, 12:33 Uhr | presseportal.de
Gießen (ots) - Mit falscher Namensangabe und fremdem Personalausweis versuchte ein 14-Jähriger aus Butzbach den Zugbegleiter und die Bundespolizei gestern Abend in die Irre zu führen.
Bei der Fahrkartenkontrolle im Regionalexpress von Butzbach nach Gießen zeigte der Jugendliche eine abgelaufene Wochenkarte sowie die RMV-Kundenkarte einer fremden Person vor. Die vom Schaffner daraufhin ausgestellte Fahrpreisnacherhebung unterschrieb der 14-Jährige folglich mit dem Namen einer anderen Person.
Da der Bahnmitarbeiter Zweifel an der Identität des Jungen hatte, verständigte er die Bundespolizei.
Der Betrug ging weiter.
Beim Halt im Gießener Hauptbahnhof zeigte der junge Schwarzfahrer einen, wie sich später herausstellte, als gestohlen gemeldeten Personalausweis vor.
Hartnäckig versuchte der Junge aus Butzbach die Beamten mit dieser Identität zu täuschen, allerdings erfolglos.
Sofortige Ermittlungen brachten die Wahrheit schnell ans Licht. Erst nachdem der rechtmäßige Besitzer des Ausweises gefunden wurde, gab der junge Schwindler die Betrügerei zu und nannte seinen richtigen Namen.
Nachdem der Sachverhalt geklärt war, wurde der 14-Jährige in die Obhut seiner Mutter gegeben. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet.
Quelle: presseportal.de
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