15.02.2012, 08:54 Uhr | dapd
Die beim Kinderkanal Ki.Ka veruntreuten Millionenbeträge beschäftigen am Mittwoch erneut das Erfurter Landgericht. Knapp ein halbes Jahr nach der Verurteilung des ehemaligen Herstellungsleiters muss sich nun der frühere kaufmännische Geschäftsführer der Berliner Fernsehproduktionsfirma "Kopp Film" verantworten.
Er soll zwischen 2005 und 2010 unberechtigt Rechnungen in Höhe von 4,6 Millionen Euro an den Sender gestellt haben. Der 43-Jährige, der sich selbst angezeigt und damit den Millionenbetrug aufgedeckt hatte, ist wegen Untreue angeklagt.
Bereits im vergangenen Juli war der ehemalige Herstellungsleiter Marco K. wegen Bestechlichkeit und Untreue zu fünf Jahren und drei Monaten Haft verurteilt worden. Im zweiten Prozess ist er als Zeuge geladen. Die siebte Strafkammer, die bereits den ersten Prozess verhandelt hatte, hat bislang einen Prozesstag anberaumt.
dapd
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