01.03.2011, 16:53 Uhr | dapd
Wiesbaden (dapd-hes). Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) hat am Dienstag die Kriminologische Zentralstelle in Wiesbaden besucht. Diese erfülle eine wichtige Funktion bei der Bewertung von Vorhaben und der Evaluation von Gesetzen im Strafrecht, sagte die Ministerin. Als Beispiel verwies sie auf das Verbot, sich in einem Terrorcamp ausbilden zu lassen.
Die Zentralstelle untersuche, wie diese Vorschrift für die Justiz anwendbar sei und was für Probleme sich in der Umsetzung ergeben könnten. Als weiteres Projekt führte die FDP-Politikerin an, dass die Zentralstelle derzeit analysiere, was mit Personen passiere, die aus der Sicherungsverwahrung entlassen werden.
Der hessische Justizminister Jörg-Uwe Hahn (FDP) zeigte sich stolz darüber, dass der kriminologische "Think-Tank" Deutschlands seit 25 Jahren in Wiesbaden beheimatet sei. Er lobte die Praxisnähe der wissenschaftlichen Arbeit der Zentralstelle. "Wir brauchen sie im täglichen Leben", sagte Hahn. Als Beispiel führte er an, dass die Zahl der Häftlinge erkennbar zurückgegangen sei. Zur langfristigen Planung von Plätzen in Justizvollzugsanstalten sei es wichtig, die Hintergründe dieses Rückgangs zu kennen.
dapd
Acht Flaschen 2007er San Martino plus Dekanter jetzt für nur 49,- € statt 78,10 €. von Hawesko
24,6 cm Tablet-PC mit Android 4.0, 1 GHz Prozessor inkl. Ledertasche für nur 229,- €. bei euronics
Nie wieder offline - endlos surfen & simsen. Nummer mitnehmen und 25,- € sichern. von congstar.de