21.02.2012, 13:39 Uhr | dapd
Der Rosenmontag ist in Mainz etwas friedlicher verlaufen als im Vorjahr. 26 Personen wurden in Gewahrsam genommen, das sind zehn weniger als 2011, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Bis zum Dienstagmittag wurden 72 Strafanzeigen wegen Körperverletzung, Sachbeschädigung und Diebstählen gestellt, 41 weniger als ein Jahr zuvor. Erfahrungsgemäß werde diese Zahl aber in den kommenden Tagen noch etwas steigen.
Die Zahl der ausgesprochenen Platzverweise erhöhte sich dagegen von 124 auf 152. Vier Beamte wurden bei den zahlreichen Einsätzen den Angaben zufolge leicht verletzt.
Im Bahnhof Römisches Theater stürzten nach einer Schlägerei zwei Männer auf die Gleise. Der Lokführer eines einfahrenden Zuges konnte aber rechtzeitig bremsen. Bereits bei der Anfahrt randalierten 15 Festbesucher in einem aus Alzey kommenden Zug. Sie schnitten Sitzpolster auf, beschädigten Scheiben und zerstörten die Decke des Waggons. Die Bundespolizei war mit rund 300 Beamten an den Bahnhöfen im Einsatz.
Sorge bereite der Polizei die Entwicklung beim Alkoholkonsum von Jugendlichen, sagte ein Sprecher. Dieser hat im Vergleich zum Vorjahr deutlich zugenommen. In Zusammenarbeit mit den Jugendämtern wurden 544 Kontrollen durchgeführt, in mehr als einem Viertel der Fälle wurde Alkohol sichergestellt. Die Ausnüchterungszelte seien vor allem aufgrund betrunkener Jugendlicher überfüllt gewesen.
120 Liter Alkohol wurden den Angaben zufolge beschlagnahmt oder ausgeschüttet, rund 80 Liter mehr als 2011. Im Vorjahr waren bei 450 Kontrollen nur in zehn Prozent der Fälle Verstöße festgestellt worden.
Rund eine halben Million närrische Besucher waren am Montag zu einem der größten Fastnachtszüge in Deutschland nach Mainz gekommen.
dapd
Elke schrieb:
am 21. Februar 2012 um 14:50:22
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Hoffendlich bestraft man die Randalierer
Die sollen ihre Schäden bezahlen und 5000, 00 Euro Strafe dazu.Ich muß jeden morgen mit der Bahn
zur Arbeit fahren weil ich mir kein Auto leisten kann, da sehe ich wie Kinder und JUgendliche die Beine auf die sitze legen,Notschlater drücken alles bemalen und bespucken,Kaugummis an Scheiben kleben, mit Lippenstiften rum schmieren und in den Zug urinieren.Das erlebe ich mit offenen Augen fast Tag täglich.Der Lokführer hat Angstsagt lieber nichts, nimmt Verspätungen in Kauf.Armes verkommenes Land.
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