31.03.2011, 15:20 Uhr | dapd
Düsseldorf (dapd-nrw). Ministerpräsidentin Hannelore Kraft hat ihr Konzept einer vorsorgenden Politik für Nordrhein-Westfalen verteidigt. Es gehe dabei nicht um eine präventive Finanzpolitik, sondern um einen breit ausgerichteten Ansatz für alle Politikbereiche, sagte die SPD-Politikerin am Donnerstag im Düsseldorfer Landtag.
Ziel sei es, "kein Kind zurückzulassen". Die Landesregierung informiere sich systematisch über Pilotprojekte aus den Kommunen, damit möglichst gute Präventionsprojekte von der Bildungs- bis zur Gesundheitspolitik Schule machen könnten. Hilfen für Kinder, Jugendliche und Familien müssten früher ansetzen.
"Der Staat ist in der Verantwortung, damit alle Kinder eine Chance haben", sagte Kraft. Die Politik dürfe nicht allein auf bürgerschaftliches Engagement setzen, sondern müsse ganz gezielt Strukturen verändern, fügte die Sozialdemokratin hinzu.
Kraft warf CDU und FDP vor, nur zu kritisieren und kein eigenes Zukunftskonzept zu haben. Rot-Grün wolle mehr Menschen in NRW zu Bildungsabschlüssen und beruflichen Qualifikationen verhelfen. So könne auch dem Fachkräftemangel begegnet werden.
dapd
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