12.02.2012, 14:30 Uhr | dapd
Der Verlust von landwirtschaftlichen Flächen soll nach dem Willen von Landwirtschaftsminister Frank Kupfer (CDU) in den kommenden Jahren verringert werden. Bei Eingriffen in die Natur soll es demnach nicht mehr nur möglich sein, landwirtschaftliche Flächen als Ausgleich zu gebrauchen. Stattdessen soll auch die Zahlung von Ersatzgeldern möglich sein, mit denen der Freistaat Brachflächen wieder nutzt, sagte Kupfer am Sonntag in Dresden.
Da für solch eine Regelung das Bundesnaturschutzgesetz geändert werden muss, hat Kupfer zusammen mit Kollegen aus anderen Ländern eine entsprechende Forderung an Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) formuliert. Laut Kupfer gehen in Sachsen täglich fünf Hektar Boden für Bauprojekte verloren. Im Jahr 2020 sollen es nur noch zwei Hektar sein.
dapd
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