15.02.2012, 16:40 Uhr | dapd
Der Thüringer FDP-Generalsekretär Patrick Kurth will weiter über eine Kinderlosen-Abgabe diskutieren. Diese Diskussion sei notwendig, sagte Kurth am Mittwoch. Zugleich räumte er ein, dass die Vorschläge dazu "reichlich unausgegoren und so nicht umsetzbar" seien. Dennoch müsse ohne ideologische Scheuklappen darüber nachgedacht werden, wie auf die Überalterung der Gesellschaft reagiert werden kann.
Die Junge Gruppe der CDU/CSU-Bundestagsfraktion hatte eine solidarische Demografie-Rücklage für die Kranken- und Pflegeversicherung vorgeschlagen. Sie soll ab 2013 von Kinderlosen vom vollendeten 25. Lebensjahr an in voller Höhe gezahlt werden. Wer ein Kind hat, soll noch die Hälfte der Abgabe entrichten. Von der Abgabe verschont bleiben sollen Eltern mit zwei und mehr Kindern.
dapd
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