29.07.2011, 15:48 Uhr | dapd
Dresden (dapd-lsc). Die EU entschädigt sächsische Gemüsebauern wegen der Absatzeinbußen infolge der EHEC-Epidemie. Die von 16 Betrieben gestellten Anträge im Gesamtwert von 59.252 Euro seien alle bewilligt worden, teilte das Agrarministerium am Freitag in Dresden mit. Sächsische Betriebe hätten vergleichsweise geringe Schäden erlitten. Bundesweit liege die Entschädigungssumme bei 16 Millionen Euro, für die Gemüsebauern in ganz Europa habe die EU 227 Millionen Euro bereitgestellt.
Fast drei Monate nach ihrem Ausbruch hatte das Robert-Koch-Institut die EHEC-Epidemie Anfang dieser Woche in Deutschland für beendet erklärt. Deutschlandweit starben 50 Menschen im Zusammenhang mit Erkrankungen durch das aggressive Bakterium.
dapd
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