10.02.2012, 14:19 Uhr | dapd
Sechs Leipziger Diskotheken sollen sich wegen Diskriminierung von Ausländern vor Gericht verantworten. Geklagt haben Betroffene, die wegen ihres nicht-deutschen Aussehens bei Einlasskontrollen abgewiesen worden waren, wie das Antidiskriminierungsbüro (ADB) Sachsen und der Studentenrat der Universität Leipzig am Freitag mitteilten. Deutsche hingegen seien vom Einlasspersonal durchgewunken worden. Die Klagen würden voraussichtlich im Frühjahr vor Gericht verhandelt, hieß es.
Im Oktober 2011 waren elf Leipziger Diskotheken auf rassistische Diskriminierung hin getestet worden. In mehr als der Hälfte der Fälle sei nicht-deutschen Testern der Eintritt verweigert worden. Im Anschluss an den Test wurde den Angaben zufolge das Gespräch mit den Verantwortlichen der Clubs gesucht.
Daniel Bartel, Leiter der Beratungsstelle des ADB Sachsen berichtete von sehr unterschiedlichen Reaktionen. "Einige Clubs verweigern die Diskussion oder rechtfertigen ihre Praxis", erklärte er. Andere hätten dagegen Verantwortung übernommen und teilten das Ziel diskriminierungsfreier Einlasskontrollen.
Gegen die nicht verhandlungsbereiten Diskotheken seien nun die Klagen beim Leipziger Amtsgericht eingereicht worden. "Es hat Angebote für eine außergerichtliche Lösung gegeben, bei denen die Betroffenen sogar auf ihre Schadensersatzansprüche verzichtet hätten", sagte Jakob Simon, der Anwalt der Kläger. Nun aber müsse das Gericht entscheiden. Es müsse deutlich gemacht werden, dass es ein Recht auf Gleichbehandlung gebe, dem sich auch das Hausrecht der Diskotheken unterzuordnen habe.
dapd
Nobby schrieb:
am 10. Februar 2012 um 17:00:01
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(1)
Unsinniger Prozess
Jeder Disco oder Gaststättenbesitzer hat ein Hausrecht! Demzufolge kann er ganz alleine entscheiden wen er rein lässt
und wen nicht! Dabei spielt die Nationalität keine Rolle, sondern nur einschlägige Erfahrungen! Wo kommen wir denn dann hin wenn den Besitzern oder dessen Personal vorgeschrieben wird wen er rein zu lassen hat und wen nicht. Das hat nichts mit Diskriminierung zu tun! Sondern nur mit Erfahrungswerten!
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Jens schrieb:
am 10. Februar 2012 um 16:53:39
(12)
(1)
einfach nur lächerlich
Was soll dieser Schwachsinn! Die Diskobesitzer haben das Hausrecht und somit das Recht zu entscheiden wer rein darf
und wer nicht. Das viele Ausländer nicht rein dürfen wird schon seinen Grund haben weil es mit denen wahrscheinlich immer die meisten Probleme gibt. Und die lieben Studenten sollen sich um ihr Studium kümmern, damit sie endlich mal fertig werden. Aber wahrscheinlich handelt es sich um Langzeitstudenten die nichts besseres zu tun haben, als ihr Multi-Kulti-Gefasel!
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McLanahan schrieb:
am 10. Februar 2012 um 16:33:09
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(3)
Schwachsinn
Wenn ich Besitzer eines Clubs bin, bestimme ich alleine mit meinem Personal, wer durch die Tür kommt und wer nicht.
Pech gehabt
- müssen sie ihre Drogengeschäfte eben weiter am Hauptbahnhof
abwickeln. Diskriminierung von Ausländern ? sonst gehts noch?
Mit solchen blödsinnigen Anschuldigungen werden sie erst recht draussen bleiben.
Wer soll das Durchsetzen? Diskriminierungsbeamte die den Einlass erzwingen ?!
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