14.11.2011, 12:56 Uhr | dapd
Die Linke im hessischen Landtag wirft dem Verfassungsschutz im Zusammenhang mit der sogenannten Döner-Mordserie vor, "sich auf eine Allianz mit Rechtsradikalen eingelassen" zu haben. Es stehe der Verdacht im Raum, "dass sich mit Wissen und finanzieller Unterstützung des Verfassungsschutzes rechtsterroristische Strukturen bilden konnten", sagte der Parlamentarische Geschäftsführer Hermann Schaus am Montag in Wiesbaden.
Mit Blick auf den Mord an Halit Y. in dessen Kasseler Internetcafé 2006 stellte Schaus infrage, ob es tatsächlich reiner Zufall war, dass ein Mitarbeiter des Verfassungsschutzes am Tatort gewesen sei.
Die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" hatte am gleichen Tag berichtet, dass der inzwischen vom Dienst suspendierte hessische Verfassungsschutz-Mitarbeiter ausgesagt habe, sich privat in dem Café aufgehalten und es eine Minute vor der Tat verlassen zu haben.
dapd
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