14.02.2012, 13:12 Uhr | dapd
Die Staatsanwaltschaft Duisburg hat jetzt das Gutachten eines britischen Panikforschers zu den Ursachen des Loveparade-Unglücks versandt. Das Gutachten sei den Anwälten der 17 Beschuldigten zugeschickt worden, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Rolf Haferkamp, am Dienstag. Er bestätigte damit einen Bericht der "Rheinischen Post" (Dienstagausgabe). Angaben, wonach das Gutachten vor allem die Polizeiführung belaste, wollte er aber nicht bestätigen.
Bei dem Unglück vom 24. Juli 2010 waren 21 Menschen getötet und mehr als 500 verletzt worden. Nach Angaben von Haferkamp ist derzeit noch unklar, wann die staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen in dem Verfahren abgeschlossen sind. Bislang wurden schon 3.370 Zeugen zu dem Unglück vernommen.
dapd
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