15.02.2012, 16:38 Uhr | dapd
Das "Festival des deutschen Films" (Filmz) in Mainz fällt in diesem Jahr aus. Für die zwölfte Auflage der hauptsächlich von Studenten ehrenamtlich organisierten Veranstaltung fehlt der Nachwuchs, wie die Stadt Mainz als Mitveranstalter am Mittwoch mitteilte. Die Stadt will das jährlich im November statt findende mehrtägige Festival aber vor dem endgültigen Aus retten und plant für 2013 ein überarbeitetes Konzept.
Das Filmz-Festival, das ausschließlich Filme aus dem deutschsprachigen Raum zeigte, war in den vergangenen Jahr zunehmend größer geworden. Namhafte Vertreter der Filmbranche waren zu Gast gewesen, darunter der Schauspieler Mario Adorf und Lindenstraßen-Produzent Hans W. Geissendörfer.
Die Mainzer Kulturdezernentin Marianne Grosse (SPD) sagte, die inzwischen erreichte Größe des Festivals könne in der bisherigen Organisationsform nicht mehr gestemmt werden. "Für viele der Studierenden wurde die Organisiation zum Vollzeitjob", betonte sie. Ein neues Konzept solle daher die Helfer zukünftig entlasten.
Im Namen des Filmz-Vorstands sagte Jonas Vomstein: "Unsere Entscheidung schmerzt uns wirklich sehr, aber sie war für uns leider ohne Alternative." Es müssten dringend neue Mitstreiter gewonnen werden, denn für eine hauptamtliche Organisation des Festivals fehle schlicht das Geld.
dapd
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