23.02.2012, 11:28 Uhr | dapd
Zahlreiche Mitarbeiter baden-württembergischer Unternehmen haben am Donnerstag ihre Arbeit im Gedenken an die Mordopfer der rechtsextremistischen NSU unterbrochen. Unter anderem standen deutschlandweit beim Autozulieferer ZF sowie in manchen Produktionsstätten des Automobilkonzerns Daimler aufgrund des Schichtwechsels die Bänder bereits um 11.00 Uhr still. Bei Daimler wollten sich deutschlandweit rund 160.000 Mitarbeiter, bei ZF 43.000 an der Schweigeminute beteiligen.
Der Deutsche Gewerkschaftsbund und die Unternehmerverbände hatten zur Teilnahme an einer bundesweiten Schweigeminute um 12.00 Uhr aufgerufen.
Der Mordserie der rechtsextremen Zwickauer Terrorzelle NSU waren zwischen 2000 und 2007 mindestens neun ausländische Kleinunternehmer sowie eine Polizistin in Heilbronn zum Opfer gefallen.
dapd
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