08.02.2012, 15:33 Uhr | presseportal.de
Gießen (ots) - Für reichlich Ärger sorgte gestern Nachmittag ein 25-jähriger Wohnsitzloser im Bahnhof Gießen. Weil sich der stark alkoholisierte Mann trotz Hausverbot im Bahnhof aufhielt und randalierte, sollte er nach Aufforderung durch das DB-Sicherheitspersonal den Bahnhof verlassen.
Anstatt dem nachzukommen bedrängte und bedrohte der 25-Jährige einen der beiden Bahnmitarbeiter. Mit einer Glasflasche holte der Mann zum Schlag aus. Nur mit einer Abwehrbewegung konnte der Sicherheitsbedienstete der Attacke ausweichen und blieb unverletzt.
Auch gegenüber den zur Hilfe gerufenen Beamten des Bundespolizeireviers Gießen zeigte sich der 25-Jährige äußerst gewaltbereit und renitent.
Der Randalierer ist bei der Bundespolizei kein Unbekannter. Mehr als 35 Straftaten sind derzeit auf den Unruhestifter registriert. Erst Ende Januar wurde er aus der Haft entlassen. Hier hatte er eine Freiheitsstrafe wegen Diebstahls zu verbüßen.
Wegen eines Alkoholwertes von 2,39 Promille musste der Mann zur Ausnüchterung eine Nacht in der Gewahrsamszelle verbringen. Heute Vormittag kam er wieder frei.
Ein erneutes Strafverfahren wegen versuchter, gefährlicher Körperverletzung, Bedrohung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte wurde eingeleitet.
Quelle: presseportal.de
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