05.12.2011, 08:47 Uhr | dapd
Der vorläufige Insolvenzverwalter für den Augsburger Druckmaschinenhersteller Manroland, Werner Schneider, sieht nur geringe Chancen für den Einstieg eines branchenfremden Finanzinvestors. "Finanzinvestoren brauchen in der Regel Zeit, um Marktuntersuchungen zu machen und sich die Wettbewerber anzusehen", sagte Schneider der Zeitung "Die Welt". "So viel Zeit haben wir aber nicht. Wir brauchen jemanden, der den Markt bereits kennt."
Schneider sagte, er habe mit mehreren Interessenten gesprochen, nannte aber keine Namen. Anfragen seien aber sowohl von Industrieunternehmen als auch von Finanzinvestoren gekommen.
"Das Unternehmen wird so, wie es derzeit aufgestellt ist, eher schwer einen Investor finden", sagte Schneider. "Getrennt lassen sich durchaus sinnvolle Allianzen und Konstellationen vorstellen." Das Unternehmen beschäftigt in Augsburg, Offenbach und Plauen etwa 6.500 Mitarbeiter.
dapd
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