13.02.2012, 16:02 Uhr | dapd
Über 1.000 Menschen haben in Dresden bei einem "Mahngang Täterspuren" an NS-Täter und die Orte von nationalsozialistischen Verbrechen in der Stadt erinnert. Mit dem Rundgang durch die Innenstadt solle ein "Anstoß für ein anderes Gedenken gegeben werden, als es bisher in Dresden üblich war", sagte eine Sprecherin des Bündnisses "Dresden Nazifrei" am Montag, das die Veranstaltung am Jahrestag der Bombardierung Dresdens im Zweiten Weltkrieg organisiert.
Es solle gezeigt werden, dass die Stadt "Teil des nationalsozialistischen Systems und nicht ihr Opfer" war. Der Spaziergang führte unter anderem an der früheren Villa von NS-Gauleiter Martin Mutschmann vorbei, an einem Gefängnis, das als "Schutzhaftlager" genutzt wurde und am sogenannten "Judenhaus", in das jüdische Dresdner zwangsweise eingewiesen wurden und von dessen 47 Bewohnern nur zwei die spätere Deportation in ein Konzentrationslager überlebten.
Es sei "wichtig, solche Fakten wieder ins Bewusstsein der Dresdner zu rufen", sagte der Dresdner Kabarettist Manfred Breschke. Zugleich müsse sich die Stadt gegen eine "Vereinnahmung" ihrer Geschichte durch Rechtsextreme wehren. Breschke verwies darauf, dass die Stadt einst nach Breslau den zweithöchsten Anteil an NSDAP-Mitgliedern hatte. Heute habe Dresden den höchsten Anteil an NPD-Mitgliedern. Dies sei "ein Erbe, gegen das man etwas tun muss".
Auch die Linke-Bundesvorsitzende Gesine Lötzsch, die am dem Spaziergang teilnahm, nannte dessen Anliegen "sehr verdienstvoll". Es sei wichtig, die "konkreten Erinnerungen" an die NS-Zeit in der Stadt wach zu halten. Ein ähnlicher Spaziergang war bereits im Jahr 2011 geplant gewesen, wurde damals aber verboten.
dapd
UrKraut schrieb:
am 13. Februar 2012 um 17:41:56
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(4)
ein Blick
auf das Bild sagt mir - viel Urlaub wurde da nicht genommen.
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Peter schrieb:
am 13. Februar 2012 um 16:34:22
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ein weiterer Schlag ins Gesicht
Die sollten sich was schämen! Dies ist ein Hohn für alle Opfer des damaligen Angriffes! Jeder weiß das der
Krieg von Deutschland ausging, das müssen diese Linken nicht noch betonen. Aber es ändert nichts an dem Fakt das diese flächenmäßige Bombardierung Dresdens und auch anderer Großstädte ein Verbrechen waren. Das geben mittlerweile selbst die Amis und Briten zum Teil zu!
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Jens schrieb:
am 13. Februar 2012 um 16:26:16
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lächerliche Aktion
Die Mehrheit der Dresdner Bevölkerung wird über solche Aktionen nur den Kopf schütteln. Aber diesen linksextremen
Elementen ist sowieso nicht mehr zu helfen!
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