09.03.2011, 15:33 Uhr | dapd
Berlin (dapd-bln). Die Ausstellung mit Porträts der US-Fotografin Nan Goldin in der Berlinischen Galerie haben bereits mehr als 60.000 Menschen besucht. Zum Abschluss zeigt Goldin am letzten Ausstellungswochenende am 26./27. März nun noch ihr neuestes, in Paris entstandenes Werk, wie die Galerie am Mittwoch mitteilte.
In der Diashow "Scopophilia" verbindet Goldin eigene Fotografien mit solchen, die sie zusammen mit einem Mitarbeiter und über einen Zeitraum von acht Monaten im Pariser Louvre aufnahm. Die Bilder sind unterlegt mit Musik von Alain Mahé.
In der Schau "Nan Goldin - Berlin Work" wurden rund 80 Fotos aus den Jahren 1984 bis 2009 sowie erstmals präsentierte Bilder aus dem Archiv Goldins gezeigt. Die Fotos porträtieren Freunde der Künstlerin.
Goldin verließ mit 14 Jahren ihr Elternhaus, ging zunächst nach Boston und dann nach New York, lebte mit Transvestiten und Homosexuellen zusammen. 1991 kam sie durch ein Stipendium nach Berlin und blieb bis 1994. Auch davor und danach weilte sie immer wieder in der Stadt. Derzeit lebt sie in Paris.
dapd
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