05.07.2011, 16:20 Uhr | dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH
Köln (dpa/lnw) - Neue interessante Funde melden Kölner Archäologen: Ausgegrabene Tierknochen belegen demnach eine koschere Küche im mittelalterlichen Judenviertel. In den Häusern der jüdischen Familien sei kein Schweinefleisch verzehrt worden, dafür aber viel Rind, Schaf, Ziege und Geflügel. Es ließen sich sogar menschliche Zahnabdrücke auf manchen Hühnerknochen nachweisen, sagte Projektleiter Sven Schütte am Dienstag. Erst vor einer Woche hatten die Wissenschaftler einen ausgegrabenen Goldohrring aus derselben Fundstelle präsentiert. Das Judenviertel mit Synagoge und Mikwe, einem rituellen Bad, wird seit 2007 ausgegraben.
Quelle: dpa
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