03.02.2012, 15:09 Uhr | dapd
Die Großbäckerei Müller-Brot ist schon lange wegen Hygienemängeln im Visier der Behörden. Der Präsident des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit, Andreas Zapf, sagte am Freitag dem Bayerischen Rundfunk: "Wir kennen den Betrieb ja schon seit einiger Zeit und waren in den letzten Jahren mehrfach in dem Betrieb." Es habe bereits mehrfach Auflagen für Müller-Brot gegeben. "Leider hat sich eine dauerhafte Besserung nicht ergeben." Daher sei nun der Produktionsstopp nötig geworden.
Die Firma dürfe die Produktion erst wieder aufnehmen, wenn bei einer Kontrolle nichts Wesentliches mehr beanstandet werde, sagte Zapf. "Also erst nach Freigabe durch die Behörden."
Nach Angaben des Landratsamts Freising sind in der Zentralbäckerei von Müller-Brot in Neufahrn die Maschinen verschmutzt. Zudem habe man habe wiederholt Mäusekot und Speisereste von früheren Produktionen gefunden. Die Anlagen seien daraufhin gereinigt worden, später sei der Kot aber an anderen Stellen wieder aufgetaucht.
Wegen Hygieneproblemen bei Müller-Brot gab es bereits seit zweieinhalb Jahren besondere Kontrollen der Lebensmittelüberwachung. Eine Spezialeinheit des LGL habe den Betrieb erstmals am 9. Juli 2009 unter die Lupe genommen, sagte Zapf am Freitag in Freising. Bis Ende 2011 folgten weitere sechs Überprüfungen. Dazu kamen Kontrollen des Landratsamts.
Von den hygienischen Mängeln seien "verschiedene Produktlinien und Teile des Betriebs betroffen gewesen" - etwa Maschinen, die Warenausgabe oder das Lager. Das Landratsamt ordnete daraufhin mehrfach eine Reinigung des Betriebs an und überwachte deren Umsetzung. Es wurden mehrfach Bußgelder verhängt, darunter zweimal 25 000 Euro. Schließlich sei die Staatsanwaltschaft eingeschaltet worden.
Die SPD im bayerischen Landtag zeigte sich entsetzt darüber, dass die bedenklichen Zustände schon lange bekannt sind. Das lasse aufhorchen, "das schreit geradezu nach Aufklärung", sagte SPD-Verbraucherpolitikerin Sabine Dittmar. Womöglich hätten es die Behörden verschlafen, zeitig die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen. Die Fraktion sieht sich zudem in ihrer Forderung bestätigt, mehr Lebensmittelkontrolleure in Bayern zu beschäftigen.
Die Verbraucherorganisation Foodwatch warf der bayerischen Staatsregierung vor, die Veröffentlichung der Ergebnisse von Hygienekontrollen zu blockieren. Bei einer solchen Regelung wären die Zustände bei Müller-Brot entweder längst ordentlich oder die Verbraucher hätten einen Bogen um die Bäckerei gemacht, sagte der Vize-Geschäftsführer von Foodwatch, Matthias Wolfschmidt. Kontrollergebnisse müssten im Internet veröffentlicht werden sowie an jeder Ladentür mit einem leicht verständlichen Symbol wie dem Smiley - so wie es Dänemark seit zehn Jahren vormache.
Derweil bedauerte der Verband Deutscher Großbäckereien (VDG) die Zustände bei Müller-Brot. "Nur Betriebe mit hohen Hygienestandards werden wettbewerbsfähig bleiben", erklärte VDG-Hauptgeschäftsführer Armin Juncker.
dapd
ottokarl schrieb:
am 3. Februar 2012 um 18:40:53
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Müller Brot Produkte
Hallo Liebe Verbraucher nicht traurig sein.Demnächst gibt es Müller Produkte mit Scheissbeilage unter anderem
Namen.Die Inhaber werden eure Treue mit grösseren Scheissbeigaben in den Produkten danken.Hoffendlich müsst ihr nicht zu lange auf diese würzige Zutat (Scheisse)warten.Wünsche allen einen herzhaften Genuss dieser hochwertigen Qualitätsprodukte.Zumindest weden diese nur mit dem Naturprodukt Scheisse und nicht mit Chemie als Geschmacksverstärker hergestellt. Guten Appetit Alzheimer grüsst.
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Verbraucher schrieb:
am 3. Februar 2012 um 15:06:32
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Ostendorf in Bayern gescheitert
Nachdem die Firma gekauft wurde, ist nichts investiert worden und nur Profit aus der Firma, natürlich auf
Kosten der Mitarbeiter, gezogen worden. Jetzt ist die ehemalige Bäckerei Müller Brot kaputt und mit dieser Aktion kommt man doch gut aus der Sache raus. Das Ganze fällt doch nur auf den Namen Müller Brot zurück, und den Herren aus der Geschäftsleitung kostet das nur ein müdes Lächeln.
Denen passiert nichts, nur die Verbaucher und die Mitarbeiter können wieder dafür bluten.
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