02.02.2012, 12:54 Uhr | dapd, dpa
Mangelnde Hygiene: die Großbäckerei Müller-Brot musste die Produktion einstellen. (Quelle: dapd)
Wegen schwerer hygienischer Mängel hat die Großbäckerei Müller-Brot aus dem oberbayerischen Neufahrn ihre Produktion vorübergehend stoppen müssen. Mehrere Kontrollen der Lebensmittelüberwachung hätten eine "mangelhafte Grundhygiene" ergeben, teilte das Landratsamt Freising mit. Deshalb müssten Betrieb und Anlagen komplett gereinigt werden.
Den vorübergehend vollständigen Produktionsstopp beschlossen Müller-Brot und Landratsamt den Angaben zufolge bei einer Begehung der Kontrolleure am Montag. Am Mittwoch sei es deshalb in einigen Filialen zu Lieferschwierigkeiten gekommen, räumte das Unternehmen ein. Grundsätzlich sei die Bäckerei aber in allen Bereichen "lieferbereit". Die Kunden erhalten in den Filialen weiterhin frische Produkte. Das Unternehmen teilte am Donnerstag mit, es kooperiere dazu mit Partnerunternehmen.
"Die Probleme bei der Grundhygiene werden behoben. Der Betrieb kann aber erst wieder aufgenommen werden, wenn die Hygienestandards einwandfrei sind", sagte ein Sprecherin des Landratsamtes Freising am Donnerstag der Nachrichtenagentur dpa. Wann die Produktion in der Großbäckerei wieder aufgenommen werde, sei offen.
Bei den festgestellten Mängeln handele es sich um einen "Zustand, der sich über einen längeren Zeitraum entwickelt hat", sagte die stellvertretende Sprecherin des Freisinger Landratsamts, Anita Fußeder, auf dapd-Anfrage. "In den letzten Wochen sind die Zustände eskaliert." Die Kontrolleure sprachen schließlich Empfehlungen aus, woraufhin sich die Firmenleitung zum Produktionsstopp entschloss. Der Betrieb wird laut Fußeder erst wieder aufgenommen, wenn die Empfehlungen der Experten umgesetzt sind.
Müller-Brot bestätigte in einer Mitteilung "hygienische Mängel" an der Produktionsanlage in Neufahrn. Diese werde nun einer "umfassenden und intensiven Wartung" unterzogen, da die "Sicherstellung von Spitzenqualität an erster Stelle" stehe. Für die Verbraucher habe zu keiner Zeit eine Gefährdung bestanden.
Nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" bemängelten die Kontrolleure Schmutz im maschinellen Bereich sowie bauliche Mängel an der Großbäckerei. Bei der Kontrolle habe es sich nicht um einen Routinebesuch gehandelt, sondern um eine gezielte Überprüfung einer Taskforce. Diese Spezialeinheit des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit hatte der damalige Umweltminister Werner Schnappauf (CSU) 2006 im Zusammenhang mit einem Fleischskandal eingerichtet.
Müller-Brot backt bis zu eine Million Brötchen und Brezen sowie fast 70.000 Brote pro Tag. Die Firma zählt laut Verband Deutscher Großbäckereien zu den zehn größten Bäckereiketten Deutschlands.
dapd, dpa
Brotesser schrieb:
am 2. Februar 2012 um 21:58:16
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Müller Brot
Wenn Lebensmittelbetriebe so überwacht und kontrolliert würden wie Falsch-
parker oder Schnellfahrer,was hätten wir alle für
sauberes und hygienisch
einwandfreies Essen.
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Peterle schrieb:
am 2. Februar 2012 um 21:18:42
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(14)
Zu lange ?
Wo kommt denn unsere ,, Verbraucherschutzministerin " her ?
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Brezel schrieb:
am 2. Februar 2012 um 21:07:05
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Hygiene
Es ist doch immer noch super, wenn man sich das Brot selbst backt.
Jeder wäscht sich vor der Zubereitung gründlich die
Pratzen.
Zum Anderen ist es auch noch viel günstiger und schmeckt besser.
Habt ihr denn früher für ein stinknormales Brot DM 6.50 bezahlt ?
Das ist aber der ganz normale Preis für ein hygieneverseuchtes Brot !!!!
Na dann : Nen Guaten !!!
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