09.03.2011, 11:12 Uhr | dapd
Wiesbaden (dapd-hes). Die Zahl der Verbraucherinsolvenzen in Hessen hat im vergangenen Jahr einen neuen Höchststand erreicht. Mit 7.557 Anträgen habe die Zahl um gut elf Prozent höher gelegen als noch 2009, teilte das Statistische Landesamt am Mittwoch mit. Auch die voraussichtlichen Forderungen je Verbraucherinsolvenz lagen mit durchschnittlich 65.900 Euro deutlich über dem Niveau des Vorjahres (61.900).
Rückläufig war hingegen die Zahl der Insolvenzanträge hessischer Unternehmen. 2010 waren 1.742 Insolvenzanträge gestellt worden und damit knapp elf Prozent weniger als 2009. Vor allem in den Bereichen Kommunikation (minus 19 Prozent), Handel (minus 17 Prozent) und dem Verarbeitenden Gewerbe (minus 15 Prozent) ging die Zahl der Insolvenzen zurück. Lediglich im Gastgewerbe sei die Zahl der Firmenpleiten um vier Prozent gestiegen.
dapd
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