20.07.2011, 13:35 Uhr | dapd
Düsseldorf (dapd-nrw). Der nordrhein-westfälische Justizminister Thomas Kutschaty (SPD) lehnt die Veröffentlichung persönlicher Daten von Sexualstraftätern im Internet ab. Ein sogenannter "Internet-Pranger" enthalte eine gefährliche Botschaft, "indem er Selbst- und Lynchjustiz in Kauf nimmt". Die Darstellung im Internet greife erheblich stärker in das Persönlichkeitsrecht ein als eine tagesaktuelle Berichterstattung in den Medien, erklärte das Justizministerium am Dienstag auf Anfrage der Nachrichtenagentur dapd.
Der Minister reagierte damit auf eine Forderung des Chefs der Deutschen Polizeigewerkschaft, Rainer Wendt. Dieser hatte in der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Dienstagausgabe) gefordert, Namen, Fotos und Adressen von Gewaltverbrechern im Internet zu veröffentlichen.
dapd
Acht Flaschen 2007er San Martino plus Dekanter jetzt für nur 49,- € statt 78,10 €. von Hawesko
24,6 cm Tablet-PC mit Android 4.0, 1 GHz Prozessor inkl. Ledertasche für nur 229,- €. bei euronics
Nie wieder offline - endlos surfen & simsen. Nummer mitnehmen und 25,- € sichern. von congstar.de