11.01.2011, 14:58 Uhr | DAPD
Oberstdorf (dapd-bay-bay). Die Saison in den bayerischen Skigebieten ist bislang außergewöhnlich gut verlaufen. Der frühwinterliche Schneefall hat die Gästezahlen nach Angaben der Bergbahn- und Skiliftbetreiber vielerorts auf Rekordniveau steigen lassen. In Franken bereitet indes das Tauwetter Sorgen.
Alleine auf den Pisten rund um die Zugspitze wurden zum Jahresbeginn täglich rund 13.000 Skigäste gezählt. Normal seien es um diese Jahreszeit höchsten 10.000 Skifahrer am Tag, erklärt Peter Theimer, kaufmännischer Vorstand der Zugspitzbahn AG.
Am großen Arber wurden in den Weihnachtsferien fünf Prozent mehr Skifahrer auf den Pisten gezählt als im selben Zeitraum der Vorsaison. Und das, "obwohl die Weihnachtsferien auch vergangenes Jahr schon sehr stark waren", sagte ein Sprecher der Arber-Bergbahn.
Miriam Frietsch von der Kurverwaltung in Oberstdorf im Allgäu erklärte: "Spontan eine Unterkunft zu finden, war bei uns äußerst schwierig." Die Parkplätze an den Zustiegen zum Skizirkus Oberstdorf-Kleinwalsertal seien hoffnungslos überfüllt gewesen. Bergbahnchef Augustin Kröll sprach von der "zweitbesten Weihnachtssaison seit Beginn der Beschneiung" vor rund 15 Jahren.
Auch Eric Enders von den Bergbahnen in Bad Hindelang (Oberallgäu) kann sich kaum an einen so positiven Start in die Wintersaison erinnern, wie er erklärt. Bei den Skisportlern in ganz Deutschland habe es sich inzwischen herumgesprochen, dass die Beschneiung im Allgäu Schneesicherheit auf ziemlich allen Pisten garantiere, sagte Enders.
Die Skigebiete im Ostallgäu seien im Dezember vom Wetter sehr begünstigt worden, erklärte Franz Bucher von den Bergbahnen am Tegelberg (Schwangau) und am Breitenberg (Pfronten). Im "Nordstau" der Alpen" seien nicht nur die Schneewolken im Allgäu hängen geblieben, sondern danach auch viele Urlauber, die eigentlich nach Österreich wollten.
Durchweg zufrieden mit der aktuellen Skisaison zeigt sich auch Antonia Asenstorfer, Sprecherin der Alpenbahnen Spitzingsee GmbH. Bis jetzt lägen die Besucherzahlen deutlich über jenen des Vorjahres. Für die Gäste sei dies freilich nicht nur von Vorteil. Die Wartezeiten an den Liften stiegen merklich an, auf den Parkplätzen im Tal stauten sich die Autos. Wenn das Wetter es zulasse, sollen die Lifte am Spitzingsee noch bis mindestens Anfang April geöffnet bleiben.
In den Skigebieten im fränkischen Jura glaubt man nicht mehr an eine Rekordsaison. Zwar konnten auch hier die Lifte teilweise bereits Anfang Dezember geöffnet werden, der sonst so schneesichere Januar jedoch verläuft für die Betreiber bislang enttäuschend. "Aktuell ist der gesamte Schnee wieder weg und es sieht danach aus, dass im Januar gar nichts mehr geht", klagte ein Verbandssprecher.
DAPD
Acht Flaschen 2007er San Martino plus Dekanter jetzt für nur 49,- € statt 78,10 €. von Hawesko
24,6 cm Tablet-PC mit Android 4.0, 1 GHz Prozessor inkl. Ledertasche für nur 229,- €. bei euronics
Nie wieder offline - endlos surfen & simsen. Nummer mitnehmen und 25,- € sichern. von congstar.de