19.05.2011, 15:05 Uhr | dapd
Lausanne (dapd-bay). München fühlt sich nach der vorentscheidenden Kandidatenkür für die Winterspiele 2018 auf der Überholspur. "Wir haben in Lausanne Punkte gesammelt, aber wir wissen natürlich nicht von welchem Niveau. Ob von 35 auf 39 oder von 49 auf 53", sagte Münchens Oberbürgermeister Christian Ude der Nachrichtenagentur dapd.
München hatte seine Pläne wie die Konkurrenten Pyeongchang/Südkorea und Annecy/Frankreich bei einem zweitägigen Briefing am Genfer See den Mitgliedern des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) vorgestellt.
Nach der Präsentation und Frage-Antwortsession am Mittwoch im großen Auditorium des Olympischen Museums präsentierten die drei Bewerber ihre Pläne am Donnerstag noch einmal in einem speziellen Raum. Auch hier machte München mit seinen innovativen 3-D-Animationen der Sportstätten eine gute Figur.
"60 IOC-Mitglieder haben die Chance genutzt, sich noch einmal über unsere Bewerbung zu informieren", sagte Bernhard Schwank als Geschäftsführer der Münchner Bewerbungsgesellschaft zu dapd: "Wir gehen mit einem guten Gefühl aus Lausanne weg. Die Tage hier geben uns Rückenwind für die Tage bis Durban." Am 6. Juli werden im südafrikanischen Durban die Winterspiele 2018 vergeben.
dapd
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