23.09.2011, 11:22 Uhr | dapd
Muslime gehören für Papst Benedikt XVI. längst zur bundesdeutschen Realität: "Die Anwesenheit zahlreicher muslimischer Familien ist seit den 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts zunehmend ein Merkmal dieses Landes geworden", sagte der Papst laut Redemanuskript bei einem nicht öffentlichen Treffen mit Vertretern des Islam am Freitag in Berlin. Er rief dazu auf, "beständig daran zu arbeiten, sich gegenseitig besser kennenzulernen und zu verstehen".
Nötig seien Dialog und gegenseitigen Wertschätzung. Als "Menschen des Glaubens" könnten Katholiken und Muslime, ausgehend von ihren jeweiligen Überzeugungen, "ein wichtiges Zeugnis in vielen entscheidenden Bereichen des gesellschaftlichen Lebens geben" - beispielsweise zum Schutz der Familie, der Ehrfurcht vor dem Leben "in jeder Phase seines natürlichen Verlaufs" sowie der Förderung einer größeren sozialen Gerechtigkeit.
dapd
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