27.09.2010, 08:44 Uhr | DDP
Berlin (dapd). Den 37. Berlin-Marathon hat am Sonntag der Kenianer Patrick Makau gewonnen. Im Schlussport setzte sich der 25-Jährige bei nasskalten Wetter mit der Siegerzeit von 2:05:08 gegen seinen Landmann Geoffrey Mutai durch. Makau lief die 11. schnellste jemals im Marathon gelaufene Zeit und gewann in der Hauptstadt zum 5. Mal nach seinen zwei Siegen über die Halbmarathonstrecke und die 25 Km. Zugleich war es seit 2005 der erste kenianische Sieg. In den Vorjahren hatte Weltrekordler Haile Gebrselassie aus Äthiopien das Feld auf Berlins Straßen dominiert. Sein vor zwei Jahren aufgestellte Weltrekord von 2:03:59 Stunden war bei dem Dauerregen nicht in Gefahr.
Bei den Frauen siegte die Äthioperin Aberu Kebede überlegen in der Zeit von 2:23:58. Die auch als Favoritin gehandelte Sabrina Mockenhaupt aus Köln ging als vierte Läuferin (2:26:21) durchs Ziel.
Knapp 41.000 Läufer waren am Morgen auf die klassischen 42,195-Kilometer gegangen. Von der Straße des 17. Juni führte unter anderem über Karl-Marx-Allee, Kottbusser Damm, Gneisenaustraße, Hohenzollerndamm, Kurfürstendamm, Tauentzien sowie Potsdamer und Leipziger Straße bis zum Ziel westlich des Brandenburger Tores. An der Strecke standen tausende Zuschauer.
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