28.09.2010, 14:18 Uhr | DDP
Westerhever (dapd-nrd). Die beiden in der vergangenen Woche am schleswig-holsteinischen Nordseestrand angetriebenen Wasserleichen sind mittlerweile identifiziert. Wie die Wasserschutzpolizei am Dienstag mitteilte, handelt es sich um zwei aus unbekanntem Grund in der Nordsee verunglückte polnische Segler. Die beiden Männer waren Mitte September mit einem nur 6,50 Meter großen Segelboot mit leistungsschwachem Außenbordmotor von Polen aus zu einer Weltumseglung gestartet. Weitere Personen befanden sich nicht an Bord.
Zeugen hatten das Boot in der Folge unter anderem in der Schleuse Brunsbüttel des Nord-Ostsee-Kanals gesehen und beobachtet, dass die Segler offenbar Probleme bei der Handhabung des Bootes hatten. Unklar ist, ob die beiden Männer vor ihrer Weiterfahrt in die Nordsee von dem heraufziehenden schlechten Wetter mit Starkwinden wussten. Von ihrem Sportboot fehlt bis auf einige aufgefundene Teile jede Spur. Die Leichen der beiden Segler waren am Strand von Westerhever und in St. Peter-Ording (beide Kreis Nordfriesland) angetrieben worden.
dapd
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