29.11.2011, 10:47 Uhr | dapd
Mit einem Festakt in der Trierer Liebfrauenkirche ist am Sonntag die Aufnahme der Kirche, des Doms und der römischen Monumente in Trier in die Welterbe-Liste der UNESCO vor 25 Jahren gefeiert worden. Kulturministerin Doris Ahnen (SPD) wies in ihrer Rede laut Manuskript auf die überragende Bedeutung der Trierer Römerbauten hin. Die Stadt zeige noch heute eindrucksvoll "den Glanz und die Macht des Römischen Reiches". Insofern sei ihre Aufnahme in die Welterbeliste nur folgerichtig gewesen.
Für das Land Rheinland-Pfalz sei dieses Erbe "ein großartiges Geschenk und zugleich eine Verpflichtung, der Bevölkerung die Teilhabe an den Kulturgütern des Landes zu ermöglichen", unterstrich die Ministerin. Oberbürgermeister Jens Jensen (SPD) würdigte die Welterbe als "attraktive Alleinstellunsgmerkmale" der Stadt, auch welche die Trierer Bürger stolz seine und die Millionen von Besuchern in die Stadt brächten.
Trier zählt so viele Welterbestätten wie keine andere Stadt in Deutschland. Neben dem Dom St. Peter und der Liebfrauenkirche sind dies vor allem die Monumente aus der Römerzeit: die Porta Nigra, Barbarathermen und Kaiserthermen, das Amphitheater, die Römerbrücke sowie die Igeler Säule, ein mehr als 23 Meter hohes antikes Grabmal in einem Vorort der Moselstadt.
Sie waren alle bei der zehnten Sitzung des Welterbe-Kommitees, die vom 24. bis zum 28. November 1986 in Paris stattfand, auf die UNECO-Welterbeliste gesetzt worden. Verwaltet werden die Trierer Römerbauten heute durch eine Landesbehörde, die Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz.
dapd
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