29.03.2011, 08:33 Uhr | dapd
Bitterfeld-Wolfen (dapd). Das Solarunternehmen Q-Cells gibt sich vorsichtig und prognostiziert Stagnation. Umsatz und Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) werden auf Vorjahresniveau erwartet, wie aus dem am Dienstag veröffentlichten Geschäftsbericht hervorgeht.
Der Konzernumsatz soll demnach in diesem Jahr zwischen 1,3 Milliarden Euro und 1,5 Milliarden Euro liegen. 2010 wurden dank starker Nachfrage vor allem in Deutschland 1,35 Milliarden Euro erlöst, das Ebit lag bei 82,3 Millionen Euro. Zwar rechnet das Unternehmen mit steigenden Absatzmengen bei Solarzellen und Modulen. Wegen der sinkenden Preise würden die positiven Mengeneffekte jedoch gemindert, hieß es. So seien die Preise im bisherigen Jahresverlauf in den wichtigen Absatzmärkten Deutschland und Italien nach Kürzungen der Solarförderung zu Jahresbeginn gefallen. Q-Cells rechnet demnach mit einem Anhalten dieses Trends.
In diesem Jahr will das Unternehmen in die Umstellung der Solarzellenfertigung sowie den Aufbau einer eigenen kristallinen Modulproduktion investieren. Insgesamt plant Q-Cells mit Investitionen von 100 Millionen Euro bis 120 Millionen Euro, so auch 2012. Im vergangenen Jahr lag dieser Wert bei knapp 120 Millionen Euro. Im kommenden Jahr rechnet das Unternehmen mit einem wachsenden Weltmarkt und will daran teilhaben. Umsatz und Ebit sollen sich positiv entwickeln.
dapd
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