14.02.2012, 22:55 Uhr | dapd
Bei einer verheerenden Massenkarambolage auf der A 57 bei Dormagen ist ein 29-jähriger Mann ums Leben gekommen. 13 weitere Menschen wurden bei dem Unfall in der Nacht zu Dienstag verletzt, zwei von ihnen schwer, wie die Polizei erklärte. Die Autobahn wurde schwer beschädigt und bleibt mehrere Tage gesperrt.
Ausgelöst wurde der Unfall durch eine große Qualmwolke, die durch mehrere brennende Plastikrohre entstanden war. Vermutlich hatten Unbekannte die Rohre gegen Mitternacht auf einem Weg unterhalb einer Autobahnbrücke in Brand gesetzt. Die Polizei ermittelt daher wegen Brandstiftung. Auch das Landeskriminalamt wurde eingeschaltet.
In die Karambolage waren laut Polizei über 20 Fahrzeuge verwickelt, darunter auch mehrere Lkw. Weil die Brücke einsturzgefährdet war, konnten sie zunächst nicht geborgen werden. Nach Angaben des Landesbetriebs Straßenbau NRW bleibt die Autobahn auch in den kommenden Tagen noch gesperrt. Der Verkehr soll in der Zeit ab Neuss-Süd und Köln-Nord über die Autobahnen A 3, A 46 und A 59 abgeleitet werden.
Doch auch danach dürfte es noch zu massiven Behinderungen auf der Strecke kommen. Nach Ansicht eines Statikers des Landesbetriebs Straßenbau wurde die Autobahnbrücke durch den Brand so stark beschädigt, dass sie teilweise abgerissen werden muss. Besonders starke Schäden gebe in Fahrtrichtung Köln. In der Gegenrichtung reiche es wahrscheinlich, die Brücke erst einmal nur abzustützen, so dass dort weiter Autos fahren könnten, hieß es.
Während der Bauarbeiten werde voraussichtlich eine Behelfsbrücke errichtet, damit möglichst immer vier Fahrstreifen zur Verfügung stünden, erklärte der Landesbetrieb. Denn die Strecke ist eine der wichtigsten Pendlerautobahnen in NRW. Täglich nutzen etwa 70.000 Fahrzeuge den Abschnitt. Bis der Verkehr wieder so läuft wie vor dem Unfall, könnte es nach Einschätzung des Landesbetriebs anderthalb Jahre dauern.
dapd
Walter schrieb:
am 15. Februar 2012 um 09:20:58
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Unfall
Ich hoffe die Polzei wird diese geisteskranken finden.
Man kann nur hoffen das sie bei dieser Streicheljustiz eine gerechte Strafe
bekommen.
Gerächt wäre eigentlich Kopf ab,oder Hände abhaken
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