28.02.2011, 14:55 Uhr | dapd
Karlsruhe (dapd-bwb). Rund 7.000 Beschäftigte der privaten Energiewirtschaft in Baden-Württemberg haben am Montag vor dem Konzernsitz des Energieversorgers EnBW demonstriert. Die Teilnehmer seien mit 75 Bussen aus Betrieben in ganz Baden-Württemberg gekommen, sagte ein Sprecher der Gewerkschaft ver.di. In der EnBW-Zentrale sollten am Montag die Tarifverhandlungen fortgesetzt werden.
ver.di-Verhandlungsführer Bodo Moray sagte auf der Streik-Kundgebung: "Das Arbeitgeberangebot ist ein Skandal. Vor dem Hintergrund, dass die Unternehmen sehr erfolgreich über die Krise hinweg tätig waren, ist das vorgelegte Angebot nicht akzeptabel und hat nur die Antwort Streik verdient."
Er bezeichnete die ver.di Forderung von 6,9 Prozent bei einer Laufzeit von zwölf Monaten als angemessen und vernünftig.
Die Arbeitgeber hatten eine allgemeine Entgelterhöhung von 2,4 Prozent bei einer Laufzeit von 16 Monaten, einem Nullmonat und einer Einmalzahlung von 400 Euro für Arbeitnehmer und 100 Euro für Auszubildende angeboten.
Neben der EnBW gehören noch weitere Unternehmen zum Arbeitgeberverband der privaten Energiewirtschaft Baden-Württemberg.
dapd
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